Definition
„Das Erste, was man über den Islam wissen und eindeutig verstehen sollte, ist die Bedeutung des Wortes „Islam“ selbst. Das arabische Wort Islam bedeutet Unterwerfung oder Ergebung des eigenen Willens gegenüber [ . . . ] Allah.“
» Zitat: http://www.al-islaam.de/swf/fue0002.swf
„Da der Wille Gottes in Gesetzen festgelegt ist, ist der Islam eine Gesetzesreligion. Da Gott der Herrscher über alles ist, kennt der Islam auch keine Trennung von geistlich (Religion) und weltlich, er ist totalitär, die Totalität der menschlichen Wirklichkeit bestimmend. Deshalb kennt der Islam auch keine Trennung von Religion und Staat, und es ist konsequent, dass der Islam in vielen Staaten Staatsreligion ist. Erlösung kommt im Islam nicht vor.“
» Zitat: http://www.payer.de/islam/islam.htm#Begriff
Grundsätze des Islam: Die 5 Säulen
1 – Das Glaubensbekenntnis: Muhammeds Prophetentum verpflichtet die Muslime, seiner Lebensweise in jeder Beziehung zu folgen.
2 – Das Gebet (arabisch: As-Salah) ist fünfmal täglich, als eine Pflicht Allah gegenüber, vorgeschrieben.
3 – Zakah die jährliche Abgabe eines bestimmten Prozentsatzes vom Nettovermögen. Zakah wird an bestimmte bedürftige Gesellschaftsschichten gegeben.
4 – Das Fasten während des Monats Ramadan, des neunten Monats des islamischen Mondkalenders.
5 – Die Pilgerfahrt nach Mekka ist Pflicht für jeden Muslim, der die Möglichkeit dazu hat (finanziell und gesundheitlich).
Der Islam heute
Der Islam zählt zur zweitgrößten Religion auf der Erde (ca. 1, 3 Milliarden Anhänger). Ebenso wie das Christen- und Judentum ist auch der Islam monotheistisch. Auch innerhalb des Islams gibt es mehrere Glaubensrichtungen. Die größte Gruppierung des Islams bilden die Sunniten, gefolgt von den Schiiten und Charidschiten. Der Islam selbst ist aufgrund des Dschihad (weitgehend als „Heiliger Krieg“ übersetzt) heutzutage Gegenstand vieler Konflikte. Es gibt unter den Muslimen viele verschiedene Stellungnahmen zu diesem Thema, was der Dschihad ist und wie er ausgeführt werden soll.
„Dennoch gilt es festzuhalten, dass trotz dieser unterschiedlichen Positionen im Koran die negativen Aussagen über Nicht-Muslime bei weitem überwiegen. Insgesamt wird die islamische Religion und Gemeinschaft als den übrigen Religionen und Gesellschaften überlegen dargestellt. Muslime werden aufgefordert, sich nicht nur von Nicht-Muslimen fernzuhalten, sondern im Einsatz für Gott diese zu bekämpfen und letztlich zu besiegen, wobei das Töten des Gegners nicht nur hingenommen, sondern an vielen Stellen ausdrücklich gefordert wird. Da diese Praxis sich auch im Leben Muhammads und in der islamischen Frühzeit wieder findet und sich durch die Geschichte des Islam bis in die Neuzeit hinein fortsetzt (vergleiche die Situation in Fragen der Religionsfreiheit in heutigen islamischen Staaten), kann man sie schwerlich als eine religionsgeschichtliche Randerscheinung oder den Irrweg von Fanatikern abtun.“
» Zitat:http://www.islaminstitut.de/Artikelanzeige.41+M59d23b78d50.0.html

